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Mohrhalden, 1.Preis - Trinkwasserreservoir, AnsichtTextBilder   1/11
Mohrhalden, 2019

Trinkwasserreservoir
Riehen

1.Preis

Studienauftrag mit Folgeauftrag


Der Perimeter befindet sich in einer Sattellage auf dem Grat, der den Lindberg mit dem Wenkenköpfli verbindet. 
Bauen ausserhalb der Bauzone, Fussgängerparadies und Landschaftsschutz: Dies sind wesentliche Merkmale für den sensiblen Standort an der Mohrhaldenstrasse. 
Der Neubau stellt trotz möglichst optimaler Einbettung einen Eingriff in das bestehende Landschaftsbild dar. Deshalb wird mit wenigen präzisen Eingriffen ein Mehrwert für die Allgemeinheit angestrebt, sowie die langfristige Sicherung der vorhandenen Landschaftselementen geschaffen. Ähnlich der Spitze eines Eisbergs, durchdringt nur der oberste Teil des Vorraums des Reservoirs die Erdoberfläche und liegt wie ein Findling zwischen den Obstbäumen in der Wiese. 
Das Projekt verspricht sich der Prämisse den natürlichen Terrainverlauf zu erhalten, um die geforderte Überdeckung der Wassertanks zu gewährleisten werden die Reservoire so weit als möglich in den Hang gelegt. Die unterirdischen Tanks können über einen quadratischen Vorraum betreten werden. Durch die Ausrichtung parallel zur Mohrhaldenstrasse gliedert sich der Baukörper dem Siedlungsraum an. Über die diagonal verdrehte Dachkante wird ein Bezug zum weiter gefassten Kontext – der Landschaftskammer und der Aussicht Richtung Tüllinger Hügel – hergestellt. Aus der Überlagerung dieser eigentlich einfachen Formen – Quadrat und Diagonale – ergibt sich zusammen mit dem abfallenden Terrain für den Betrachter eine spannende komplexe Geometrie. Das neue Volumen macht die Landschaft ablesbar und umgekehrt erhält es erst durch die Landschaft seine Form.  
Eine weitere Intervention zielt darauf ab, im Kreuzungsbereiche eine stärkere Identität zu geben und seine Bedeutung als Wegscheide Rechnung zu Tragen. Ein solitär stehender Nussbaum wird bepflanzt, eine Sitzbank ermöglich einen kurzen Rast, ein einfacher Brunnen wird als Wasserstelle für Spazierende gesetzt, er fungiert als Gelenk im Kreuszungssystem.


1.RANG
Verfahren Studienauftrag mit Folgeauftrag
Vorprojekt bis Bauprojekt abgeschlossen
Auftraggeber IWB Industrielle Werke Basel
Landschaftsarchitekt Metal Landschaftsarchitektur
Baumanagement Rapp Infra AG Baumanagement
Fotos ASA+SAGA
Visualisierung ASA+SAGA