Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualiseren Sie auf Edge, Chrome, Firefox.
Ruderclub, 1.RangTextBilder   1/13
Ruderclub, 2022 -

Sanierung Clubhaus Rheinhalde - Basler Ruderclub
Riehen

1.Rang

Studienauftrag mit Folgeauftrag


Eine Gesamtanlage als Terrassenlandschaft- Versteckt in der grünen Böschung unterhalb der Strasse liegt die Anlage des Basler Ruderclubs Rheinhalde am Ufer des Rheins. Über neun Meter Höhenunterschied, sprich drei Geschosse, trennen die Zugänge an der Strasse vom Wasser. Ausladende Terrassen, Pontons, Treppen und Rampen prägen den Ort. In dieser vielseitigen, horizontal geschichteten Anlage findet grössten Teils das Leben der Ruderer und Ruderinnen statt. In diesem Sinne stehen sämtliche Interventionen im Gesamtzusammenhang der Anlage. Drei ablesbare Volumen werden von durchlaufenden horizontalen Linien zusammengebunden. Die grosse Stützmauer bildet den eigentlichen Sockel des Clubhauses. Darüber tritt das Obergeschoss als Volumen in Erscheinung während das geschlossene Erdgeschoss von Weitem kaum erkennbar in den Hintergrund rückt. Eine markante Zäsurlinie in Grundriss und Fassade lässt den ursprünglichen Bau von 1954 und die Erweiterung von 1984 ablesen. Das Erdgeschoss ist heute ein nach Innen orientierter Raum ohne Aussenbezug. Das Obergeschoss mit seiner einseitigen Orientierung zur Aussicht und der zweiseitigen Belichtung weist hohe Aufenthaltsqualität auf. Verschiedene, erhaltenswerte Elemente wie die roten Backsteinmauern, die hellen Betonplatten, Schiebetore, die Metallgeländer und Garderobenmöbel schaffen einen Ort mit starker Identität. Mit wenigen Eingriffen, im sportlichen Sinne, wird das Haus auf den neusten Stand der Technik und den aktuellen Nutzungswünschen angepasst. Ein zentral gelegenes, funktionales Foyer im Erdgeschoss ist zugleich Ankunftsort, neues Zentrum des Hauses, Ort des Austauschs und spontaner Treffen. Die Garderoben bleiben an der gleichen Stelle wie heute und werden durch das zentrale Foyer erschlossen. Eine neue Öffnung schafft eine grosszügige Verbindung zum angrenzenden Aussenraum. Die bestehenden räumlichen Qualitäten des Obergeschosses laden ein, hier einen flexiblen, unterschiedlich nutzbaren Clubraum mit direktem Zugang von der Strasse einzurichten. Mit einer einfachen additiven Massnahme – der Verbreiterung des bestehenden schmalen Balkons und dem Anbringen einer grosszügigen Aussentreppe – erhält der Clubraum ein geräumiges, vorgelagertes „Upperdeck“, einen gebührenden Aussenraum und eine direkte Anbindung an die Anlage. Die auskragenden Gitterroste bringen darüber hinaus einen zusätzlichen primären Sonnenschutz. So muss der vertikale Sonnenschutz möglichst selten vor die grossartige Aussicht herausgefahren werden.


1.Rang
Studienauftrag mit Folgeauftrag
Vorprojekt abgeschlossen
Ingenieur Schnetzer Puskas Ingenieure AG
Baumanagement Martini Schäfer Baumanagement GmbH