Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualiseren Sie auf Edge, Chrome, Firefox.
Volketswil, Bebauung in einer Reservezone, ZonenplanTextBilder   1/11
Volketswil, 2024

Prüfen einer Bebauung in einer Reservezone
Volketswil

Planerwahlverfahren Erbengemeinschaft / Siedlungsgenossenschaft Eigengrund


Reservezone in Volketswil – Weiterbauen im Periurbanen Raum

Mitten im Dorfzentrum von Volketswil umgeben von historischen, neuen und zukünftig geplanten Liegenschaften liegt eine Reservezone, welche in naher Zukunft eingezont werden soll. Die städtebauliche Studie zeigt mögliche Szenarien einer ergänzenden Siedlung mit gemeinnützigem Wohnungsbau in einer verträglichen Dichte auf dem Areal und zur Nachbarschaft über die Parzelle hinaus auf. Neben Städtebau und Architektur werden unter anderem soziologische Aspekte wie – wie ist zukünftiges Zusammenwohnen im Periurbanen Raum möglich, aber auch klimageomorphologische Parameter wie Thermik, Wasserläufe und das Verkehrsverhalten untersucht und aufgezeigt.
Das Landstück wird nordöstlich von der Hauptstrasse erschlossen und im Spitzwinkligen Triangel am östlichen Rande der Anlage mit einem historischen und geschütztes Ensemble mit Bauernhaus, Schopf und Früchtegarten beschrieben. Ein charmant bestehendes Ensemble welches im respektvollen Umgang bewahrt und im neuen Siedlungsgefüge integriert werden soll. Ein Bach, welcher zukünftig ausgedohlt und in der Anlage integriert werden soll durchquert das Areal. Ein Fussweg soll zukünftig vom Zentrum durch das Areal über den südlichen Ausgang zum naheliegenden Griespark führen.
Der physische Kontext bringt in seiner Grundanalge charaktervolle Eigenschaften mit. Diese werden als Chance für verschiedenen Szenarien unterstrichen, aber führen für gewisse Setzungen auch zu Einschränkungen. Es werden städtebauliche Leitideen und Setzungen mit unterschiedlichen gesetzlichen Zonenvorschriften von der Kernzone II bis zur Zone 3 mit Arealüberbauung überlagert und mit zielgerichteten Fragen wie – wie funktioniert ein günstiger gemeinnütziger Wohnbau in Kleinanlagen, welche Dichte ist die verträgliche im periurbanen Raum, welche Geometrien ergänzen den Ort in der bestehenden heterogenen Nachbarschaft, diskutiert und letztlich in drei Hauptvarianten dargestellt.


Verfahren Testplanung, Städtebauliche Studie
Auftraggeber Erbengemeinschaft / Siedlungsgenossenschaft Eigengrund
Zusammenarbeit Planwerkstatt AG, Zürich (Raum – und Gewässerplanung)
Visualisierung ASA+SAGA